Unsere Welt ist voll von akustischen Reizen, die über unsere Ohren zu uns dringen. Aber wie genau funktioniert das Ohr? Welche technischen Hilfsmittel gibt es, falls die Ohren Unterstützung brauchen?
Und was genau passiert eigentlich beim Hörakustiker? Diese und noch viele weitere Fragen beantwortet Ihnen unser Hör-Lexikon!

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  • Im-Ohr-Geräte (IdO)

    Unter einem Im-Ohr-Gerät versteht man ein Hörgerät, wo die Technik des Gerätes im Gehörgang bzw. der Ohrmuschel sitzt. Hierfür wird ein Abdruck vom Gehörgang genommen und dann ein maßgefertigtes Im-Ohr-Hörgerät für den Kunden hergestellt.

  • Innenohr

    Das Innenohr liegt gut geschützt im Felsenbein (Pars petrosa des Schläfenbeins), es ist ein vielgestaltiges System aus Hohlräumen, Gängen und Kanälen. Zum Innenohr zählen die für das Hören wichtige Schnecke, das Corti-Organ, so wie die inneren Bogengänge des Gleichgewichtsorgans mit Sacculus und Utriculus.

    In dieses durch Knochen gebildete knöcherne Labyrinth, ist die häutige Schnecke eingelagert. Sie „schwimmt“ in einer Natrium-Ionen-reichen Flüssigkeit, der Perilymphe. Die häutige Schnecke selber enthält eine Kalium-Ionen-reiche Flüssigkeit, die sogenannte Endolymphe.

    Zum Mittelohr hin weist das Innenohr zwei Öffnungen auf: das „ovale Fenster“ ist durch die Fußplatte des Steigbügels verschlossen und dient als Ankopplungsstelle der  Gehörknöchelchenkette, an der durch Schallwellen ausgelöste Schwingungen auf das Innenohr übertragen werden. 

    Die zweite Öffnung ist das „runde Fenster“, welches jedoch verschlossen ist.